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21 x 29,7 cm, 164 Seiten, mit CD

Art.Nr. D 948
ISBN 978-3-86849-333-7
ISMN 979-0-50017-506-3
Ausgabe Noten mit CD

Norbert Weigand

Tuba

Kurzübersicht

Eine praktische Anleitung für den Jazzneuling

: Tuba

• Die Tuba im Traditional Jazz, New Orleans Jazz, Dixieland und Swing
• Die umfassende Schule für Selbststudium und Unterricht
• Für Tubaspieler/-innen mit Grundkenntnissen, die das Spielen nach Jazz-Akkordsymbolen
  erlernen möchten
• Mit Akkord- und Skalenübungen für Two Beat und Walking Bass
• Mit Playalongs in verschiedenen Tempi
• Geeignet für alle Tuben und Sousaphone
• Zweisprachig: Deutsch und Englisch

Verfügbarkeit: Auf Lager

34,80 €
(Inkl. 7% MwSt.), zzgl. Versandkosten

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Hörbeispiele

Inhaltsverzeichnis

Autor Author

Ziele Objectives

Methode Approach

1 Erarbeitung des Tonmaterials verschiedener Tonarten 1 Tonal Exercises in Various Keys

2 Spielweise Two Beat Jazz 2 Playing Two Beat Jazz

3 Walking Bass 3 Walking Bass

4 Rhythmische Aspekte 4 Rhythm Aspects

5 Darstellung von Akkorden 5 Writing Chords

6 Hörtipps 6 Music You Should Listen To

7 Lead Sheets 7 Lead Sheets

8 Schlusswort 8 Closing Words

Rezensionen

Welche Tubisten, welcher Tubist hat beim Anblick einer Jazzband oder Dixieland-Formation nicht schon selbst den Wunsch gehabt, dort mitzuwirken. Scheinbar mühelos schiebt die Tuba oder das Sousaphon von hinten den ganzen Laden an, darf auch mal einen Chorus spielen und ist nicht nur optisch Mittelpunkt der Band. Was so einfach aussieht, ist oft der Erfolg jahrelanger Praxis, beruhend auf einer gewissen Affinität zur Musik, viel Hören unterschiedlicher Stilrichtungen, harmonischem Können und der Fähigkeit, als Groove-Motor die anderen Instrumente anzutreiben. Norbert Weigand, selbst Jazzposaunist und - tubist hat sich in seinem Buch „Tuba, eine praktische Anleitung für den Jazzneuling, Traditional Jazz, New Orleans Jazz, Dixieland, Swing“ des Themas angenommen und im Verlag Dux ein Buch herausgegeben: 163 Seiten, zweisprachig (Deutsch/Englisch) inkl. CD. Zielgruppe sind Musikerinnen und Musiker, die schon Tuba spielen , gute Amateure, aber auch Profis der sogenannte klassischen Szene, die bis jetzt keine Erfahrung damit haben, nur mit Akkordsymbolen zu arbeiten. Ein Tipp vorweg: das Buch sollte man durcharbeiten, nicht durchblättern! Denn genau darauf kommt es an, die Skalen in die „Finger zu bekommen“, um sie später abrufen zu können. Nach Tonleiter- und Dreiklangübungen, bereits im Swing-Feeling zu absolvieren, geht es darum, am Two-Beat-Spiel mit Grundton, Quinte und weiteren Tönen das Erlernte anzuwenden. Sehr hilfreich dabei ist die CD. Die Königsdisziplin ist der Walking Bass, die fast durchgehende Spielweise in Viertelnoten auf den Taktschlägen Eins,Zwei,Drei,Vier. Verschiedene Möglichkeiten und Modelle kommen zur Sprache und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Harmonien sinnvoll verbundet. In vielen Übungen hat der Schüler dann die Aufgabe, selbst die Töne zu ergänzen. Hier kommt einem dann das gründliche Durcharbeiten der Tonleiter und Dreiklänge zugute. Verschiedene Basslinien werden beispielhaft vorgestellt und selbst Spezialfälle wie Turnaround und Kadenzen angesprochen. Ein besonderes Kapitel widmet Weigand den rhythmischen Aspekten, ohne rhythmische Variationen wäre diese Musik kein Jazz. Er zeigt unterschiedliche Rhythmus-Schemata, die mit den Playbacks verinnerlicht werden sollten. Sehr praktisch ist auch die Übersicht über die Akkorde, von einfachen Dur-Dreiklängen, über Sext- und Septakkorde, Moll-Dreiklänge, verminderte Dreiklänge usw. Falls sich beim Spiel in der Band mit den Harmonieheften Fragen ergeben sollten, wird man hier fündig. Der zu Beginn angesprochenen Hörerfahrung kommt Weigand mit einer großen Liste von Bands unterschiedlicher Genres entgegen. Wieder gilt: Raussuchen, Anhören, ernaut Anhören, mitspielen. Auch das Nachspielen der Melodiestimme ist durchaus sinnvoll. Grafisch sehr ansprechend und zeitgemäß gestaltet, wird das Unterrichtswerk durch die beiliegende Playback-CD dann erst recht zum Kracher. Eingespielt von echten Musikern (Christian Tournay, Schlagzeug und Peter Pelzer, Gitarre), begleiten die beiden den Jazznovizen auf seinem Weg durch die Harmonien und Rhythmen, vom langsamen Two-Beat bis hin zum flotten Swing im 200er-Tempo. Die Titel, die man zu Beginn des Buches durchgearbeitet haben sollte, sind auch noch einmal kompakt als Lead-Sheet abgedruckt. Gute Idee und eine sinnvolle Erfolgskontrolle.

Fazit:

Es macht Spaß, sich anhand dieses Buches in die Jazz-Bass-Welt einzugrooven. Sollte man sonst vorsichtig sein mit dem Hinweis „auch zum Selbststudium geeignet“, ist es in diesem Fall durchaus angebracht, sofern man die einzelnen Schritte nacheinander vollzieht. Gute Fähigkeiten im elementaren Spiel (Anstoß, Ansatz, Atmung etc.) sind von großem Vorteil wie Grundlagen der Harmonielehre. Letzteres kann aber auch anhand der Übungen trainiert werden. Sogar für diejenigen Klassiker geeignet, die (sich) einfach mal „frei spielen möchten“. Sonic sax & brass September / Oktober 2019

Autorenportrait

Norbert Weigand (*1961) spielt Tuba, Sousaphon und Posaune. Er ist Bandleader der traditionellen Jazzbands The Dixie Bones und The Hot House Hooters. In der Jazzszene ist er gut etabliert. Er spielte in vielen Jazzclubs und auf Jazzfestivals, wie zum Beispiel beim Internationalen Dixieland Festival Dresden, mehrfach bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen und auf Jazzclub-Tourneen in England und Schottland.

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